Zuchtrichter und Zuchtwarte

Zuchtrichterobmann und Zuchtwart im RVK e.V.:
Lisbeth Spicker Klein aus Linnich

Zuchtrichter und Zuchtwart im RVK e.V.:
Heike Winter aus Wuppertal

weitere Zuchtwarte die in einem anderen Mitgliedsverein für den Dachverband und Verein tätig sind, gerne auf Anfrage!

Zuchtrichterobmann

Der Zuchtrichterobmann, im folgenden Hauptzuchtwart genannt,
steuert die Zucht in weitem Rahmen.
Im Zweifelsfall, bei Unklarheiten und Zuchtproblemen, die vom zuständigen Zuchtwart nicht geklärt werden können, entscheidet der Hauptzuchtwart.

Jegliche Abweichung von den in der Zuchtordnung oder in Spezialzuchtordnungen des Verbandes festgelegten Regelungen bedarf der vorherigen Genehmigung durch den Hauptzuchtwart.

Er ist verpflichtet, sich an die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes zu halten und diese auch dem Züchter zu vermitteln.
Dies gilt auch für den Zuchtwart. Sollten ihm grobe Missstände gemäß des Tierschutzgesetzes auffallen oder bekannt werden,
ist er verpflichtet diesen nachzugehen und den Tierschutzbehörden
(Veterinäramt, Ordnungsamt o. ä.) schriftlich mitzuteilen.
Eine strafrechtliche Verfolgung ist einzuleiten.  

Der Zuchtwart  

Der Zuchtwart ist der Verantwortliche für die Zucht.
Er sollte sowohl in der Zucht, als auch in der Aufzucht genügend Kenntnisse besitzen. Er sollte ein hohes Maß an Wissen über die Vererbung besitzen um auch hier dem Züchter mit Rat und Tat zur Verfügung stehen zu können. Auch für ihn gelten die Verpflichtungen wie schon unter 2 b) „Der Zuchtrichterobmann“, erwähnt.

Dem Hauptzuchtwart und dem Zuchtwart ist es nicht erlaubt die eigenen Würfe abzunehmen.

Die Zuchttauglichkeitsprüfung

Jede Zucht von Rassehunden setzt eine Zuchttauglichkeitsprüfung voraus. Dies gilt für alle Rassezuchthunde, ganz gleich ob Klein- oder Großrasse.

Die Zuchttauglichkeitsprüfung muss von einem Zuchtrichter vorgenommen werden. Der Zuchtrichter ist verpflichtet das Ergebnis, bestehend aus Größe (Länge, Höhe), Gebäude, Haarkleid, Geschlechtsgepräge, Wesen, Beurteilung des Gebisses (evtl. fehlende Zähne, falsche Gebissstellung, u.s.w.), ordnungsgemäß in den Anhang der Ahnentafel einzutragen. Das Ergebnis wird durch die Unterschrift des ausführenden Zuchtrichters beglaubigt. Er ist verpflichtet, den Hund korrekt und dem vorgeschriebenen Rassestandard entsprechend zu überprüfen bzw. zu bewerten. 

Das Urteil des Zuchtrichters ist unanfechtbar.